Vignette 2025 in Österreich - Farbe: seegrün
Wie erwartet wird die Vignette 2025 in Österreich wieder teurer werden.
Sie wird in seegrün gehalten sein und ihr Preis wird um 7,7 Prozent steigen, und somit als Jahresvignette bei 103,80 Euro landen. (siehe Artikel: Krone vom 27.10.2024)
Zwar werden die Autofahrerinnen und Autofahrer und so auch die Berufspendler nicht begeistert sein.
Aber nachdem es sich um eine einmalige Mehrbelastung für das gesamte Jahr handelt, ist dies im Vergleich zu den permanenten Teuerungen in anderen Lebensbereichen eher unerheblich.
Liebe Autofahrer – nicht gleich aufregen!
Ich weiß schon, wir als Autofahrer fühlen uns immer gewissermaßen als „Melkkuh der Nation“. Aber lass uns mal rechnen:
2024 lag der Preis bei 96,40 Euro. Somit sprechen wir von einer realen Preiserhöhung von 7,40 Euro im Jahr – das sind aufgerundet 62 Cent pro Monat (sprich 2 Cent pro Tag) Und bei der Vignette wird ja schließlich mit dem Erhalt guter Straßen auch eine Gegenleistung angeboten. (Was man bei den scheinbar oftmals politisch gesteuerten Preiserhöhungen wie z.B.beim Sprit ja nicht unbedingt feststellen kann)
Als Immobilienmakler frage ich mich natürlich sogleich:
Wirkt sich die Preisteigerung der Vignette auf den Immobilienmarkt auf dem Lande aus?
Nein, sicher nicht.
All die zahlreichen Pendler, denen eine deutlich höhere Lebensqualität durch das Leben in einer Immobilie am Lande wichtig ist, und die deshalb tägliches Pendeln in Kauf nehmen, wird diese Preissteigerung nicht wirklich schockieren. Für diese Personengruppe werden sich eher die im Raum stehenden wieder ansteigenden Spritpreise unangenehm „im Geldbörsel auswirken“.

Die Preissteigerung der Vignette 2025 in Österreich ist im Zusammenhang mit „Wohnen am Lande“ – wie bereits vorgerechnet – nicht von Relevanz.
Fazit – Somit gilt nach wie vor: Bei sämtlichen Angeboten am Immobilienmarkt in Niederösterreich wird unverändert die LAGE oberste Priorität haben.
Immobilien, bei welchen entsprechende Infrastruktur gegeben ist, und die im Nahbereich eines Bahnhofes mit Direktverbindung zu einer Großstadt mit Arbeitsangebot sind, werden weiterhin sehr gefragt sein. Für Immobilien ohne diese Vorzüge werden die Preise weiterhin fallend sein.

Die derzeitige Situation, dass Immobilien mit schlechter Verkehrsanbindung bei Suchenden nicht so beliebt sind, kann sich durchaus ändern.
Dies wird geschehen, sobald mehr Unternehmen beginnen ihre Strukturen – so wie wir – dahingehend zu verändern, dass Ihre Dienstnehmer vermehrt in Home-Offices arbeiten können.
Dies ist ja heute aufgrund des guten Ausbaues mit Glasfaser-Internet-Verbindungen durchaus schon leicht realisierbar.